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Quo vadis, EMS, OEM und E²MS

Was Covid-19 für die hiesige Elektronikindustrie bedeutet

Noch immer sorgt Corona für Unsicherheiten in allen Bereichen. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau beobachtet die Entwicklungen rund um das Virus aufmerksam. Gestörte Lieferketten, Einbrüche bei den Auftragseingängen und Liquiditätsengpässe sind nur einige der direkten Folgen. Diese werden zunehmend durch nationale Alleingänge und Grenzschließungen der EU-Mitgliedstaaten noch verstärkt. Nach Einschätzung des VDMA spiegelt sich die aktuelle Situation in Maschinenbau, Chemie und Elektroindustrie am deutlichsten.

Der Zentralverband der Elektrotechnik und Elektronikindustrie unterstreicht diese Einschätzung. Denn laut einer aktuellen Umfrage des ZVEI rechnen seine Mitglieder mit einem Umsatzrückgang von etwa 14 Prozent. Lediglich 3 Prozent der befragten Unternehmen halten es für realistisch, diesen Verlust in absehbarer Zeit wieder aufzuholen. Auch wenn es bis dato gelang, den Stillstand der Wirtschaft sukzessiv wieder aufzuheben, drohen erhebliche Konsequenzen für die Elektronikbranchen. Um diese so weit wie möglich einzudämmen, gilt es schon jetzt einen Fahrplan zu entwickeln, wie innerhalb der Industrie ein erfolgreicher Neustart gelingen kann.

Resiliente Elektronikfertigung nach Corona-Krise

Das Ausmaß der anhaltenden Pandemie und der dadurch entstehende wirtschaftliche und auch gesellschaftliche Stillstand sind enorm. Vielerorts befinden sich Unternehmen in Kurzarbeit, Stellen werden abgebaut und noch häufiger herrscht Unsicherheit über die Zukunft. Krisengebeutelte Firmen versuchen zu sparen und stellen Investitionen komplett zurück. Doch die Zeit nach dem Shutdown wird kommen. „Gerade jetzt müssen Erstausrüster und auch Fertigungsdienstleister für elektronische Komponenten verstehen, dass sie sich durch antizyklisches Verhalten in eine bessere Position versetzen, nach der Krise schneller starten und sich damit besser im Wettbewerb stellen“, erklärt Thomas Schulte-Brinker, Geschäftsführer der BECKTRONIC GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Weitefeld ist langjähriger Spezialist für die Fertigung von präzisen SMD Schablonen aus Edelstahl- oder Nickelmaterialien. „Wir sehen uns nicht nur als Hersteller von Präzisionsschablonen, sondern, oder vielleicht sogar vor allem, als Partner unserer Kunden. Daher hat sich unser Team in den letzten Monaten eindrücklich damit beschäftigt, welchen Beitrag es leisten kann, um unsere Kunden aus den Bereichen EMS, OEM und E²MS dabei zu unterstützen, die Krise erfolgreich zu bewältigen“, führt Schulte-Brinker weiter aus. Mit ihrer umfassenden Expertise rund um den Lotpasten- und Kleberdruck sowie der Herstellung von Hochpräzisionsschablonen für LTCC- und Wafer-Anwendungen liefert die BECKTRONIC GmbH Lösungen für die Leiterplattenbestückung sowie den technischen Druck ihrer Kunden in Deutschland und europaweit.

Mit der richtigen SMD-Schablone Grenzen überwinden

Für die Herstellung jeder einzelnen SMD-Schablone verwendet die BECKTRONIC GmbH qualitativ hochwertige Edelstahl- und Nickelmaterialen, bestehend aus speziellen Legierungen, die für den Laserschneidprozess besonders geeignet sind. Doch nicht alle Anforderungen lassen sich mit einfachen SMD-Schablonen (kosten-)effizient lösen. Spezielle Anwendungen erfordern einzigartige Produktlösungen: Stufenschablonen können eine gute Lösung sein, wenn es gilt Leiterkarten zu bepasten, die einen großen Bauteilmix aus kleinen und großen Komponenten, wie BGA, μBGA, Kondensatoren und Steckern aufweisen. Aber auch Sonderlösungen im Bereich der Multistep-Schablonen sind gefragt. „Ein Beispiel ist hier die Stufenschablone in Übergröße, die ein segmentiertes Bedrucken von übergroßen Leiterkarten, wie sie unter anderem in der LED-Fertigung Verwendung finden, ermöglicht. Durch deren Einsatz kommt es zu einer beachtenswerten Aufwand und Kostenreduktion und das schon bei relativ geringen Leiterplatten Stückzahlen“, erklärt Claudia Müller, Vertrieb der BECKTRONIC GmbH. "Noch ist nicht abzusehen, wann es eine Rückkehr zur Normalität geben wird. Diese Zeit sollten produzierende Firmen als Chance begreifen, ihre Wertschöpfungsketten zu überdenken und in die Optimierung ihrer Prozesse zu investieren. Mit unseren Lösungen rund um die SMD Schablone und der Fertigung von Präzisionsschablonen für den technischen Druck bieten wir zuverlässige Werkzeuge für die Elektronikfertigung, die auf maximale Wirtschaftlichkeit ausgelegt sind", schließt Müller ab.


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